Kontakt

Ansprechperson für interessierte Patinnen und Paten und Projekt-Koordinatorin: 

Anna Markarova 
Tel. 0651 2096-352
markarova.anna@caritas-region-trier.de  

 
Ehrenamtliche Ausbildungspaten gesucht  



Wenn die Entscheidung für eine Berufsausbildung ansteht, fühlen sich manche Jugendliche überfordert. Keinen Ausbildungsplatz zu finden, ist für junge Menschen entmutigend. Sie haben das Gefühl, nicht gebraucht zu werden und benötigen an der Schwelle zwischen Schule und Ausbildung zusätzliche Orientierungshilfen. Besonders Jugendliche aus benachteiligten Familien, Jugendliche mit schlechten schulischen Leistungen, junge Menschen mit Migrationshintergrund und mit Behinderungen sind betroffen. Gerade für Jugendliche, die hier von den Eltern nicht unterstützt werden bzw. deren Eltern damit überfordert sind, benötigen so etwas wie einen „sozialen Geleitschutz“. Vielen Familien – besonders solchen mit Migrationshintergrund – fehlen nämlich die sozialen Netzwerke und die Kenntnisse der Schul- und Ausbildungsstrukturen.

Patinnen und Paten bieten Geleitschutz

Hier setzt das Projekt „patent - Patinnen und Paten für Ausbildung“ an.
Das Projekt macht den Jugendlichen das Angebot einer Begleitung durch ehrenamtliche Paten/Patinnen bei ihrem beruflichen Einstieg. Diese bieten den Jugendlichen Hilfen bei der Berufsfindung, indem sie etwa mit den „Patenkindern“ realistische Berufsvorstellungen entwickeln, sie über Ausbildungswege informieren und bei Bewerbungen unterstützen.
Es geht dabei darum, den Jugendlichen den Zugang zu unterschiedlichen Berufsperspektiven zu öffnen, die ihren individuellen Begabungen entsprechen. Ausbildungspaten bilden so einen „sozialen Geleitschutz“, indem sie Jugendliche persönlich begleiten. Interessierte Frauen und Männer müssen kein besonders „Profil“ vorweisen, wichtig ist vor allem, Verständnis und Einfühlungsvermögen mitzubringen für die Situation Heranwachsender, für die sich ein neuer Lebensabschnitt ankündigt.
Patinnen und Paten, die sich im Projekt ehrenamtlich engagieren, werden in Schulungen auf ihre Tätigkeit vorbereitet und unter anderem durch Weiterbildungsangebote fachlich unterstützt und begleitet. In der Startphase des Projektes bauen die hauptamtlichen Koordinatorinnen und Koordinatoren auf den Erfahrungen bereits vorhandener Patenschaften auf und planen mit den bereits dort engagierten Ehrenamtlichen Art und Umfang der künftigen Unterstützung durch Schulung und Weiterbildung der Paten.

Finanziell gefördert wird „patent“ durch den Diözesan-Caritasverband Trier, die „Aktion Arbeit“ des Bistums Trier sowie aus Eigenmitteln des Caritasverbandes Trier.