
Download Regionalausgabe 1/2012 mit Jahresrückblick 2011
Café Oase lädt ein zum Verweilen
Herzliche Einladung in den Caritas Treff Café Oase! Öffnungszeiten: Ab 14. April täglich 11.00 bis 17:00 Uhr, an Sonn- und
Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr.
Unser Café finden Sie im Museum am Dom am Bischof-Stein-Platz.
Flyer Café Oase (149 kB)
Hilfe für Tuol Sambo

Der Caritasverband Trier unterstützt ein Dorfentwicklungsprojekt in Tuol Sambo, einem Dorf in Kambodscha.
"Auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft" - dies war der Titel der Fachtagung zur Jahreskampagne 2011 der Deutschen Caritas.
Die Dokumentation zur Fachtagung finden Sie hier:
Gesund essen macht richtig Spaß
Kinder und Jugendliche brauchen gesundes Essen als Voraussetzung, um leistungsfähig zu sein und gesund zu bleiben. Die Heranführung
an eine gesunde Ernährung ist wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Kindertagesstätten und der Spiel- und Lernstuben
des Caritasverbandes Trier.
Bereits zum dritten Mal hat Sternekoch Harald Rüssel aus dem Landhaus St. Urban in Naurath/Wald gemeinsam mit den 7- bis 14-Jährigen
der Spiel- und Lernstube Bauspielplatz gekocht. Diesmal zeigte der Sternekoch, wie man schnell und einfach aus frischen Produkten
ein gesundes Frühstück zubereitet. Und das wichtigste: dass es auch noch Spaß macht.
Caritas-Werkstätten Trier vereinbaren Zusammenarbeit mit Caritas Ivano-Frankiwsk
Mit einer Kooperationsvereinbarung haben die Caritas-Werkstätten für psychisch behinderte Menschen des Caritasverbandes Trier und die Caritas aus dem ukrainischen Ivano-Frankiwsk ihre weitere Zusammenarbeit besiegelt. Caritasdirektorin Sandra Bartmann und ihr ukrainischer Amtskollege Pfarrer Volodymyr Chorniy unterzeichneten den Vertrag im Beisein von Vertretern beider kirchlicher Wohlfahrtsorganisationen in Trier.
Caritasverband Trier beim Heiligen Rock
90 kleine und große Pilgerinnen und Pilger aus Einrichtungen und Diensten des Caritasverbandes Trier haben sich am 16. April zur Wallfahrt aufgemacht. Darunter viele Kinder und Jugendliche mit ihren Erziehern/-innen, Ausbildern/-innen, Klientinnen und Klienten und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dabei auf dem Weg durch die Stadt von St. Matthias über Heiligkreuz zum Dom: der "Caritas-Rock", ein Gewand, zusammengenäht aus vielen einzelnen Stoffteilen. Diese wurden in der Vorbereitungszeit in den Einrichtungen ganz unterschiedlich gestaltet: bemalt, bestickt, beklebt, beschriftet. Herausgekommen ist ein bunter, vielgestaltiger "Heiliger Rock", der symbolhaft das Wallfahrtsmotto "Und führe zusammen, was getrennt ist", darstellt.

Die Kinder der Spiel- und Lernstube Walburga-Marx-Haus - mit ihren weißen Mützen nicht zu übersehen - waren besonders stolz,
dass die Teile, die sie bemalt hatten, ganz oben deutlich zu sehen waren. Zu sehen ist der "Caritas-Rock" während der gesamten
Wallfahrtszeit im "Café Oase" (siehe rechte Spalte).
Viele hatten auch Bänder und Fäden mitgebracht, die sie im Empfangszelt abgegeben haben. Aus diesen "Lebensfäden“ entsteht
auf einem Webstuhl ein neues Tuch - der "Gobelin des Lebens“ als sichtbares Zeichen des Wallfahrtsmottos "Und führe zusammen,
was getrennt ist“. Dann der Höhepunkt der Wallfahrt: der Weg zum Schrein und das Verweilen beim Heiligen Rock – für Viele
ein unvergessliches Erlebnis.
Bildergalerie auf der Wallfahrts-Seite
Kinder filzen Heilige Röcke
Mit einer interessanten Kunstaktion beteiligen sich Kinder des Hort Ambrosius an der Heilig-Rock-Wallfahrt. In einem Workshop unter Anleitung zweier Erzieherinnen haben sie Heilige Röcke gefilzt, die
während der Wallfahrt im Caritas-Treff "Café Oase" im Museum am Dom ausgestellt werden. Mit großer Begeisterung waren die
Kinder bei der Sache und dass die Produkte des Workshops sogar ausgestellt werden, erfüllt sie mit großem Stolz.

Wo es an Einkommen, Perspektiven und Bildung fehlt,
ist Krankheit ein häufiger Begleiter.
"Das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen lange arbeitslos sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen
arbeiten; wenn sie über wenig oder kein Einkommen verfügen oder der Bildungsstand niedrig ist." Dies machte Caritas-Präsident
Peter Neher vor Journalisten in Berlin bei der Präsentation der Caritas-Kampagne 2012 "Armut macht krank" deutlich.
Mit der aktuellen Jahreskampagne will die Caritas über Zusammenhänge zwischen Armut und Krankheit aufklären und Vorurteile
entkräften. Arme sind nicht "selbst schuld", dass sie chronisch krank oder psychisch labil sind. Das Wohnumfeld und der Arbeitsplatz,
die sozialen Beziehungen, der Bildungsstand und das Einkommen beeinflussen die Gesundheit eines Menschen maßgeblich.

